Dienst­leistungen

Ihre Apotheke bietet mehr als Medikamente – von Beratung über Impfungen bis zu Gesundheitschecks.

Dienstleistungen

Ihre Apotheke bietet mehr als Medikamente – von Beratung über Impfungen bis zu Gesundheitschecks.

Mehr als nur Medikamente

In Apotheken profitieren Sie nicht nur von einer vollumfänglichen Versorgung mit Medikamenten. Dank vieler Dienstleistungen können sie Ihre Gesundheit langfristig wahren.

Die Beurteilung medizinischer Beschwerden ist für Apothekerinnen und Apotheker Routine. Sie erhalten zuverlässige Auskunft, ob sich ein Problem mit Selbstmedikation lösen lässt oder ob ein Arztbesuch angezeigt ist.

Zum Angebot in Apotheken gehören auch kostenlose Ratgeber und Zeitschriften.

Erkundigen Sie sich in Ihrer Apotheke über das Dienstleistungsangebot! Zudem bietet die Homepage ihre-apotheke.ch/de eine Übersicht, welche Dienstleistungen in welcher Apotheke angeboten wird.

Vorstellung der Dienstleistungen

Checks & Messungen

Einfache Messungen wie Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker gehören heute zum Alltag in Apotheken. Mit der Analyse dieser Werte auch in Form von ganzen Herz-Checks können Risiken fürs Herz, den Kreislauf oder das Gehirn frühzeitig erkannt werden.

Wundversorgung

Schnittwunden, Schürfungen, Quetschungen und Verbrennungen sollten fachmännisch versorgt werden. So kann das Risiko von Infektionen und Narbenbildungen reduziert werden.

Impfen & Impfberatung

Impfungen schützen Sie vor möglicherweise gravierenden Erkrankungen. Dank einer hohen Durchimpfungsrate in der Schweiz, sind gewisse Krankheiten stark zurückgegangen oder zum Teil sogar vollständig verschwunden. Das praktische Angebot soll vor allem gesunde Menschen erreichen, die nicht extra wegen einer Impfung einen Arzttermin vereinbaren wollen, um sich und andere zu schützen. Zudem entlastet die Dienstleistung in der Apotheke, dank ihren kundenfreundlichen Öffnungszeiten, die Hausärzte und die Notfallaufnahmen in den Spitälern.

Beratung zu diversen Themen

Beratungen und Dienstleistungen zu diversen Themen wie die Pille danach, Rauchstopp-Beratung, Reise-Beratung, Inkontinenz-Beratung Kompressionsstrümpfe anmessen gehören ebenfalls zum Angebot der Solothurner Apotheken.

Herstellungen

Wenn Medikamente benötigt werden, welche nicht auf dem Markt erhältlich sind oder eine Dosierung verschrieben wurde, für welche es kein fertiges Arzneimittel gibt, kann die Möglichkeit einer Herstellung in der Apotheke geprüft werden.

Dosierhilfen

Apotheken bieten das Abfüllen von Wochenblistern an, dies ist nicht nur hygienisch, sondern es spart auch Kosten. Durch falsch, oder gar nicht eingenommene Medikamente entstehen jährlich sehr hohe Gesundheitskosten. Durch Medikamentenblister können unsere Kunden und Angehörige entlastet werden. Die Medikamente werden wie gewohnt durch mittels Vier-Augen-Prinzip kontrolliert und durch eine Apothekerin/einen Apotheker freigegeben.

Häufige Fragen & Antworten

Was ist der Unterschied zwischen einem Arzt und einem Apotheker?

Ärzte lernen im Medizinstudium alles über den menschlichen Körper und die Krankheiten, die den Menschen ereilen können. Sie lernen zudem die Grundzüge über Therapieformen, nämlich Chirurgie, Pharmakotherapie und zahlreiche andere Therapieformen. Ärzte lernen, in Akutfällen zu handeln und rasch Entscheidungen zu treffen.

Apotheker lernen im Pharmaziestudium alles über Erforschung, Herstellung und Anwendung von Heilmitteln. Dadurch erwerben sie ein besonderes Verständnis für die stofflichen Abläufe im menschlichen Körper, die bei Gesundheit, Krankheit und Heilung in Erscheinung treten. Pharmazie ist ein naturwissenschaftliches Studium, sodass Apotheker sehr kritisch und analytisch vorgehen.
Zusammengefasst sind Arzt und Apotheker beides Medizinalpersonen mit universitärer Ausbildung, sie haben in ihrer Ausbildung aber unterschiedliche Schwerpunkte, sodass der Patient aus verschiedenen Perspektiven angesehen und betreut wird.

Was hat es mit den Taxen auf sich?

Seit 2001 werden Apotheker nicht mehr bloss durch den Preis eines Medikaments abgegolten, sondern durch ein Tarifsystem (Leistungsorientierte Abgabe, LoA), welches für rezeptpflichtige Medikamente gilt. Auf ein rezeptpflichtiges Arzneimitttelentfällt eine Position für die Prüfung auf Dosierung, Indikation, Therapiedauer, etc. («Sicherheits-Check Medikament») und auf das Rezept eine Position für Dossierführung und die darin enthaltene Interaktionsprüfung («Sicherheits-Check Patient»). Im Gegenzug wurde die Marge auf Medikamenten neu degressiv, d.h. je teurer ein Medikament ist, desto tiefer ist die Marge. Viele Medikamente wurden damit massiv billiger. Auf diese Weise wurde seit 2001 mehr als eine Milliarde Franken an Medikamentenkosten gespart. Zudem ist dieser Tarif wesentlich günstiger als die Konsultationsgebühren bei einem Arzt.
PDF mit mehr Infos zu den Taxen

Warum muss ich das Krankenkassenkärtli mitnehmen?

Aufgrund einer Abmachung zwischen den Apotheken und den Krankenkassen schicken die Apotheken die Rechnung für Medikamente auf Arztrezept direkt an die Krankenkasse. Dies ist für die Krankenkassen wesentlich einfacher, als ständig mit jedem Patienten einzeln abzurechnen. Das bedingt natürlich, dass die Apotheke Gewissheit hat, bei welcher Krankenkasse der Patient versichert ist und dass die Versicherungsdeckung gültig ist. Eine gültige Krankenkassenkarte stellt also sicher, dass die Apotheke auch das Geld erhält für die Medikamente, die abgegeben werden. Andernfalls bleiben die Apotheken auf zu vielen unbezahlten Rechnungen sitzen.

Es gibt jedoch einige Krankenkassen, die von ihren Patienten verlangen, die Medikamente zuerst selber zu zahlen und dann selbst von der Krankenkasse zurückzufordern. Für Menschen mit teuren Medikamenten kann dies eine massive Belastung sein.

Warum kann ich Medikament nicht zurückbringen, auch wenn die Schachtel nicht angebraucht ist?

Apotheken sind dem Gesetz nach verantwortlich für die Qualität der Medikamente, die sie abgeben. Sobald ein Produkt die Apotheke erst einmal verlassen hat, gibt es keine Garantie mehr dafür, dass das Produkt nach Rückgabe noch einwandfrei ist. Es kann daher nur noch entsorgt werden. Es handelt sich hier um eine sehr strenge Richtlinie, die der Qualitätssicherung dient.

Warum kann ich Glasflaschen nicht wieder auffüllen lassen?

Es widerspricht den Grundsätzen der Hygiene, dasselbe Gefäss immer wieder aufzufüllen. Lösungsmittel und pflanzliche Tinkturen hinterlassen mit der Zeit im Glas Rückstände. Wird das Gefäss einfach wieder aufgefüllt, enthält es immer noch die Rückstände des bereits „verfallenen“ Vorgängerprodukts. Damit ist auch die neue Flüssigkeit nicht mehr einwandfrei, als ob man frische Milch in eine Tüte mit Resten alter Milch füllen würde. Darum legt das europäische Arzneibuch, welches ein gesetzliches Grundlagenwerk für Apotheken ist, fest, dass das Wiederauffüllen von Flüssigkeiten zu medizinischen Zwecken nicht mehr erlaubt ist.